Fez: Verliebt und Verloren

Der Roadtrip ist vorbei, aber ein Juwel liegt noch vor uns. Die Königsstadt Fez. Das Mietauto haben wir bereits abgegeben. Die nächsten zwei Tage müssen unsere Füße arbeiten.

Fez begrüßt uns mit Sonne und Freundlichkeit – schon beim Passieren des Stadttors wird uns klar: Fez hat uns.

Die Gassen sind genauso klein, unübersichtlich und „labyrinthisch“ wie in Marrakesch, aber die Stimmung ist hier ganz anders. Die Menschen sind viel freundlicher, die Verkäufer lassen uns nahezu komplett in Ruhe. Es ist zwar Freitag (der wichtigste Wochentag für gläubige Muslime) und einige Geschäfte sind geschlossen, aber auch am nächsten Tag machen wir dieselbe Erfahrung: Wir werden größtenteils in Ruhe gelassen, können uns ausreichend umschauen und werden in Geschäften mit angenehmer Zurückhaltung freundlich bedient. Irgendwie scheint Fez in dieser Hinsicht das Gegenteil von Marrakesch zu sein. So ist zumindest unser Eindruck.

Mosaike Marokko

In der Medersa Bou Inania kann ich mich an Mosaiken und den tollen orientalischen Mustern und Formen gar nicht genug satt sehen.

Brunnen von Fez

Diese Brunnen gibt es immer mal wieder in der Stadt. Und sie funktionieren auch noch.

Gasse von Fez

Das Beste, was man hier machen kann? Einfach durch die Souks laufen und sich treiben lassen.

Zucker-Snack in Fez

Zur Stärkung zwischendurch: Energiebombe vom Zuckerbäcker.

Blick auf Fez

Fernab der Altstadt und ihrem Gewusel: Oberhalb von Fez.

Jnan Sbil Gardens in Fez

Auch das ist Fez: Verschnaufen in den Jnan Sbil Gardens.

Alstadt von Fez

Die Gassen sind mal hell und bunt…

Souks Fez

…und manchmal dunkel und geheimnisvoll.

Medersa Bou Inania

Die Medersa Bou Inannia (Koranschule). 

Jüdisches Viertel Fez

Gassenkicker im jüdischen Viertel.

Zwei Wochen Marokko sind vorbei. Wir haben das Gassen- und Souk-Gewusel mit tausenden Eindrücken von Marrakesch und Fez aufgesogen, die Panoramen des Atlas Gebirge genossen, zwei Nächte in der endlos weiten Wüste von Erg Chegaga verbracht, die Schluchten von Dades und Todra bewundert und uns an den grünen Oasen erfreut. Ganz schön viel für zwei Wochen! Das liegt natürlich an unserem Abenteuerdrang, aber auch einfach daran, dass Marokko landschaftlich ganz schön viel zu bieten hat.

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