#3 Siena. Treiben lassen und genießen

Station 3 auf unserer Italien-Tour: Siena.Komisch, über Siena habe ich gar nicht so viel zu sagen. Außer, dass ich es unglaublich entspannend fand. 

Nach dem pompösen Florenz kam also Siena – und das war das glatte Gegenteil! Die Architektur ist hier vom Mittelalter geprägt. Alte Gemäuer in harmonischen braun-rot Tönen, Kopfsteinpflaster-Gassen, kleine Bäckereien und Cafés, in der MItte der lebhafte Piazza del Campo. Und das alles über sanfte Hügel verteilt, umgeben von Grün. Siena ist wirklich wunder-wunderschön!

Unterwegs in Siena

Ich habe vor allem in Erinnerung, dass es hier sehr ruhig zuging. Vielleicht ist das auch nur dem Kontrast zu Florenz geschuldet. Siena war schließlich nicht leer. Aber hier sind wir extrem entspannt von Viertel zu Viertel gezogen ohne uns in der Masse von Besuchern zu verlieren, in vielen Gassen waren wir ganz allein. Wir haben auf dem Uni-Campus, wo es eine große öffentliche Terrasse gab (eine Outdoor-Mensa quasi) pausiert, kleine Kirchen besichtigt, die Auslagen der Cafés mit Limonenkeksen und Cantuccini bewundert und uns auf den Piazza del Campo und dem Treiben zugesehen gesetzt. Abends haben wir uns super leckere Pizzastücke gekauft, um diese dann vor unserer Hütte (wir haben auf einem Campingplatz übernachtet) genüsslich zu essen.

Fahr hin!

Siena ist sicherlich keine unbekannte Stadt, aber wer nach Italien fährt, denkt oft zunächst an Rom, Florenz, Mailand, Neapel oder andere bekannte Orte. Siena ist aber ein Must-See auf einer Italien-Reise! Wer Florenz besucht und einen Tag erübrigen kann, kann zum Beispiel auch einfach morgens den Zug nehmen und abends wieder zurück fahren. Es gibt eine Direktverbindung und die Züge fahren mehrmals täglich die Strecke. Gerade einmal 1,5 Stunden braucht man und eine einfache Fahrt kostet nur 9 Euro.

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