Big. City. Life.

Drei Tage und drei Nächte waren wir in Singapur. Und das eigentlich nur, weil wir bei der Einreise nach Indonesien ein Weiterreiseticket vorlegen mussten und die Verbindung nach Singapur so günstig war. Es hat sich gelohnt!

Beton, Bäume, Buntes

Singapur ist ein bißchen wie Kuala Lumpur: Es gibt ein Chinatown, ein Little India, ein bißchen Regenwald und natürlich jede Menge Wolkenkratzer mit dicken Firmenlogos. Nur ist Singapur irgendwie noch schöner. Man kann ziemlich viel zu Fuß erkunden oder nimmt die MRT, die U-Bahn, – alles ist total easy und gut ausgeschildert. Ausgeschildert im wahrsten Sinne des Wortes: Man weiß auch immer gleich für welche „Vergehen“ wie viele Dollar zu zahlen sind (Trinken in der Bahn 500 Dollar, Stop-Knopf an der Rolltreppe drücken 5.000 Dollar usw.). Ein bisschen hart ist das teilweise schon.

Eindrücke aus China Town

Chinatown, Little India und die Arab Street

Gewohnt haben wir in Chinatown. Wer jetzt denkt, das ist ein schäbiges Marktviertel mit viel billigem Schnickschnack, hat nur teilweise recht. Es gibt viel billigen Schnickschnack, aber alle Straßen sehen aus wie aus dem Ei gepellt. Typisch Singapur! Einzige Ausnahme ist Little India: Mit dem Betreten des Viertels offenbart sich einem plötzlich eine überbevölkerte eigene kleine indische Welt, wo der Müll dann auch gerne mal wieder direkt auf die Straße geworfen wird. Nichtsdestotrotz mal wieder ein Lieblingsort von uns, schon allein wegen dem Essen 🙂 . Total begeistert hat uns auch das arabische Viertel um die Arab Street im Stadtteil Kampung Glam. Kunterbunte Boutiquen und süße Restaurants, mittendrin die prächtige Sultanmoschee.

Gucci und Gartenstadt

Singapur nennt sich selbst die Gartenstadt. Und das passt auch ganz gut. Trotz der vielen gläsernen Hochhäuser gibt es immer wieder Grünflächen und sogar Primärdschungel. Den haben wir aber nicht mehr erkundschaftet. Grund: Wir sind zuvor auf der Orchard Road unterwegs gewesen, eine gut zwei Kilometer lange Straße, die einzig und allein von Malls gesäumt wird. Ein bißchen haben wir auch geshoppt, wenn auch nicht bei Prada, Gucci und Co. Um den Akku wieder aufzuladen, sind wir in den Botanischen Garten gegangen, der gerade recht vertrocknet war. Super war der Orchideen Garten, der ein Kühlhaus beherbergt, in dem wir unsere verschwitzten Köpfe abkühlen konnten. Denn heiß war es wirklich!

Happy Birthday!

Für das Raffles Hotel hat es nicht gereicht und auch das Marina Bay Sands hätte unser Budget gesprengt. Aber wie es sich für einen Singapur-Besuch gehört, gab es dann pünktlich um Mitternacht einen Singapore Sling in einer Rooftopbar, um Ehsans 30. Geburtstag zu feiern. Tagsüber ging es in den Singapore Zoo, der als bester Zoo der Welt gilt. Das stimmt wohl auch, denn die Gehege sind extrem natürlich im Sinne von wenig sichtbar (drumherum ist überall Dschungel). Doch viele Tiere zeigten ebenfalls Verhaltensstörungen, was nicht verwundert – die Gehege sind halt einfach zu klein und ein Tiger gehört nunmal in den Wald und nicht in den Käfig.

Fazit Singapur

Singapur ist ein super Ziel für einen Städtetrip. In drei Tagen kann man schon ziemlich viel sehen. Hätten wir noch mehr Zeit gehabt, hätten wir noch mehr Zeit in den einzelnen Vierteln verbracht. Der Teil um die Arab Street ist so leider zu kurz gekommen. Aber letztendlich kann man in drei Tagen die ganze Stadt schon sehr gut erkunden.

Da wir uns in Singapur die Füße platt gelaufen haben und sogar Muskelkater in den Oberschenkeln hatten, genießen wir gerade den Strand von Sri Lanka – leider die letzte Etappe unserer Reise 🙁 . Davon dann demnächst wieder mehr!

1 comment

  1. j

    Hei, es geht wie im Film weiter!! Wir sind begeistert!
    Gemießt die letzte Station und schreibt noch einen tollen Bericht.
    Wir warten auf Euch und Eure mündlichen Berichte.
    h+m

Hinterlass mir einen Kommentar